EAN: 9783700323372
Bilder-Quelle: averdo
Dieses beschwingt und pointiert geschriebene Buch beschreibt die 300-jährige Romanze der Österreicher mit "ihrem" Standarddeutsch. Das österreichische Hochdeutsch so das Argument ist der passende Standard für Österreich der leider andernorts nicht immer als solcher gesehen wird. Der Bogen wird gespannt oft überspitzt illustriert von Maria Theresia (der damals deutschen Kaiserin) über Ludwig Wittgenstein (dessen unbekanntes Wörterbuch des österreichischen Hochdeutsch) der Nazizeit (als Deutsch als Waffe benutzt wurde) bis zum Germanistenstreit der Jetztzeit. Der Fokus ist konsequent auf das oft totgesagte österreichische Hochdeutsch gerichtet das sich durch die "Liebe" seiner Sprecher gegen viel Druck erhalten hat. Dollinger Rieger-Roschitz und Schwaighofer zeigen auf wie die Germanisten der Nazizeit den Diskurs wesentlich prägten und wie heutige Skeptiker zwar nichts mehr mit diesem Gedankengut zu tun haben aber oft unreflektiert die selben Argumente ins Treffen führen. Sie ermutigen die Sprecher sich weiterhin nicht einschüchtern zu lassen und das Wort zu erheben für Anrainer Pickerl Sackerl und König mit g (nicht als ch ausgesprochen) etcetera. Gerade weil die Welt immer vernetzter wird.
Produktinformationen zuletzt aktualisiert am
03.02.2026 um 14:49 Uhr
03.02.2026 um 14:49 Uhr
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9783700323372
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Bücher & Zeitschriften
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